| Vokaltöne Die Sechs Heiligen Laute | |||||
![]() |
![]() |
||||
Ich arbeite seit über 30 Jahren mit Vokaltönen und Mantras, habe von LehrerInnen anderer Kulturen in dieser Hinsicht sehr viel gelernt und doch im Laufe der Zeit ein eigenes Repertoire entwickelt, das meiner Muttersprache lautmalerisch angeglichen ist. Die Vokale U - O - A - E - I und die Umlaute Ü, Ö und Ä wirken sich mit ihren feinen Schwingungen auf die Zellmembranen des Organismus aus. Tönen, Singen und Summen bewirkt mit seinen Klängen ein freies Fließen der Energie, somit eine Stärkung und Harmonisierung des gesamten Organismus, mit einem Wort des gesamten Menschen. |
|||||
|
den Raum der Gebärmutter, die Quelle der weiblichen Kreativität. Das tiefe Ü wirkt sich auf die Nieren und auf die Beziehungs- und Entscheidungsfähigkeit aus. Der Vokal O durchströmt den Bauchraum, wirkt auf den Stoffwechselprozess, d.h. im tiefsten Sinne der Bedeutung auf die Persönlichkeitsentfaltung. Der Vokal A durchdringt mit seinen Schwingungen die Lunge und das Herz, er weitet den Brustkorb und stärkt den Atem. Das volltönende A strömt in die Ferne, über alle Berge, verleiht dem Herzen Weite und Wärme und damit ein warmes Interesse an Anderen und Anderem. Das E schwingt durch die Schilddrüse und bewirkt, die Lebensenergie, das Qi, angemessen zu verteilen, nicht nur im eigenen Körper sondern auch im Verhältnis zu anderen Menschen. Das helle Ü durchflutet Nase- und Stirnhöhlen, stärkt die Sinnesorgane, stellt leicht die Verbindung zu dem hohen, durchdringenden Vokal I her, der auf das Gehirn wirkt, den Verstand und das Bewusstsein stärkt und dafür sorgt, alle Sinne beieinander zu haben oder auch, sich sozial verträglich zu verhalten. ![]() Vokaltönen bei der Ausrufung des Jahrtausends der Frau auf dem Fest der 1000 Frauen Hambacher Schloss in der Pfalz, 2000 |
|||||